Woran es hakte
Ein Vereinschor verwaltet mehr, als man denkt: welche Stücke im Repertoire sind, wer welche Stimme singt, welche Noten in welcher Fassung gelten, was am nächsten Konzert in welcher Reihenfolge kommt. In den meisten Chören liegt das in einem Ordner, einer Excel-Datei und dem Kopf einer einzigen Person.
Die Übungsdateien sind der wunde Punkt. Wer zu Hause seine Stimme üben will, braucht die Aufnahme seiner Stimme zu diesem Stück — und findet stattdessen einen Mailanhang von vor zwei Jahren.
Was gebaut wurde
Repertoire, Probe- und Konzertplanung an einem Ort, zugeschnitten auf Vereinschöre statt auf Berufsensembles. Ein Sänger meldet sich an und findet zu Hause die Übungsdatei zu seiner Stimme — dieser eine Satz war der Massstab, an dem alles andere gemessen wurde.
Die Oberfläche gibt es in fünf Sprachen. Nicht aus Ehrgeiz, sondern weil in Grenzregionen selten alle dieselbe Sprache sprechen.
Was daran übertragbar ist
Das Muster passt auf jeden Verband, der Material, Termine und Mitglieder zusammenhalten muss: Musikvereine, Turnvereine, Feuerwehren. Der Zuschnitt ändert sich, das Gerüst nicht.
